Polizeieinsatz in Kölner ARGE

Ca. 15 KEAs begleiteten am Vormittag eine betroffene Frau, die mit ihrer Tochter monatelang mit Sanktionen wegen Nichtigkeiten und ggf. sogar rechtlicher Fehlentscheidungen drangsaliert wurde und der zu allem Übel jetzt ihr Folgeantrag gar nicht bearbeitet worden ist. Mutter und Tochter waren mittellos.
Und weil es sich offenbar herum gesprochen hat, dass es in Köln gerade in Sachen ‚HartzIV‘ eine logistisch gute Vernetzung und solidarische Schlagkraft gibt, wurde sich die Betroffene ihrer persönlichen Mitgliedschaft jener Selbsthilfevereinigung bewusst, trat erst in Kontakt und dann gemeinsam mit anderen KEAs in Aktion.Über eine eigens eingerichtete Mailinglist mit immerhin ca. 50 Mitgliedern, ließen sich binnen zweier Tage etwa 15 Leute mobilisieren. Dies gehört zu den Prinzipien der „Meute“, wie sie sich selber nennt, wenn es um einen ‚Termin ohne Termin‘ geht, weil die so genannte Eingangszone zum stundenlangen Warten, zum Abwimmeln, zum Hin- und Fernhalten oder zum Verarschen der Betroffenen installiert wurde. Zu viele Betroffene werden einfach immer wieder abgewiesen und in Notlagen (z.B. Mittellosigkeit) schlicht ohne Geld oder bestenfalls mit einem Lebensmittelgutschein fort geschickt.Und was so eine richtige Meute ist, die ist selbstverständlich auch auf Beute aus. Heute sollte Bargeld fließen. Und zwar alles!

[…]polizei-mitte-2

auch heute in der ARGE Köln-Mitte:
1. Akt
Eine Hartz-IV-Geschädigte versuchte mit Hilfe eines Beistandes eine ihr zustehende Barzahlung zu erhalten. Dies gelang nicht.
Die nächsten Akte hier: http://www.die-keas.org/node/274
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3 Antworten to “Polizeieinsatz in Kölner ARGE”

  1. Gert Says:

    Es ist bereits bis nach draußen gedrungen, dass der Hampelmann noch am Mittwoch diesbezüglich eine „Krisensitzung“ mit seinen StandortleiternInnen abgehalten hat.

  2. ARGE Köln – Polizei wütet im Jobcenter « DirkGrund – über Suboptimales Says:

    […] Uwe Klein, Die KEAs, erklärte dazu: „Die ARGE war in dieser Notlage zur Barzahlung verpflichtet. Dies hätte direkt geschehen können. Zwei Beistände haben ca. zwei Stunden lang versucht, dies mit friedlichen Mitteln zu erreichen. Erst als weitere 15 Beistände dazu kamen, die ARGE die Situation durch das Herbeirufen der Polizei eskalieren lies, kam die Betroffene zu ihrem Recht. Die abschließende Barzahlung der ARGE bestätigt sowohl unsere Rechtsauffassung als auch unser friedliches, aber bestimmtes Vorgehen.“ […]

  3. Solidarität muss praktisch …. at Antifa AK Cologne - Hompage Says:

    […] Wimpel um mehr als 14 Stunden von den Berufschlägern festgehalten zu werden. In Köln ist der Aufenthalt in der Sozialstaatsterroranstalt ARGE schon Anlass für Berufschläger ohne Vorwarnung Menschen anzugreiffen, zu fesseln und mehre […]


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