ALG II: für Kinder zu niedrig?

Im Titel heißt es „Statistik zu Familienausgaben“ nirgendwo allerdings wird angegeben, wer diese Statistik erstellt hat und in wessen Auftrag dies geschah. Es wird lediglich darauf verwiesen auf welche Daten zurück gegriffen wurde: „die aktuelle Statistik, die mit Daten des Wiesbadener Statistischen Bundesamtes entstanden ist,“ Es wäre sicherlich sehr hilfreich hier eine Quelle anzugeben. Trotzdem wollen wir hier den Text von bafoeg-aktuell einmal zitieren.

Hartz IV für Kinder zu niedrig laut Statistik zu Familienausgaben

 

Im Grunde ist die Frage an sich schon unnötig, weil wohl jedem klar ist, dass die Kosten im Laufe eines Kinderlebens für die Eltern deutlich über dem liegen, was sie vom Staat zurückerhalten.

Etwa in Form von Leistungen wie Hartz IV, Kindergeld, Elterngeld und anderen Ansätzen als Unterstützung angedeiht kriegen. Und in gewisser Weise wirkt die aktuelle Statistik, die mit Daten des Wiesbadener Statistischen Bundesamtes entstanden ist, denn wie immer nicht nur ein wenig zynisch. Denn die Ausgaben im Verlaufe eines Kinderlebens lassen sich eben nicht genau aufrechnen.

Dennoch spielen solche Zahlen natürlich eine durchaus wesentliche Rolle, um die Höhe sozialer Leistungen zu bestimmen und notwendige Korrekturen erkennen zu können. Bis zum 18. Lebensjahr – so lassen die Daten des Bundesamtes erkennen – belaufen sich die monatlichen Kosten auf eine Summe von etwa 560 Euro.

In erster Linie entstehen diese Kosten durch die Grundversorgung, also durch Lebensmittel, die besonders für die ganz Kleinen mitunter ordentlich ins Geld gehen. Unterschätzen sollte man auch Ausgaben für Strom und Wasser nicht, wenn es um die Berechnung der Kosten geht, die durch Nachwuchs auf Eltern zukommen.

Durchschnittlich entfallen rund 21 Prozent des Familieneinkommens in den Bereich der Kindes-Ausgaben. Ein deutlicher Anstieg der Kosten mit steigenden Alter lässt aus Sicht von Hartz IV-Kritikern nur einmal mehr erkennen: Die momentan angesetzten Berechnungsgrundlagen für Kinder werden der Realität nicht gerecht angesichts steigender Lebenshaltungskosten.

Quelle: BAföG Aktuell

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