Solidarität mit den KEAs

Die Online-Zeitung „Neue Rheinische Zeitung“ legt in der aktuellen Ausgabe nach. Unter dem Titel „Verpetzt wird nicht!“ ist am heutigen Tag ein äußerst lesenswerter Artikel zum Streit zu finden, den der ArGe-Geschäftsführer Klaus Müller-Starmann mit den KEAs vom Zaun gebrochen hat.

Der Autor leitet mit dem folgenden Text ein:

Das kann sich der Herr Müller-Starmann mal gleich abschminken. Ein Journalist oder publizistisch tätiger Mensch verpetzt seine Gesprächspartner und Informanten nicht, die ihm einen „Mißstand“ – also oft ein kennzeichnendes Systemmerkmal – aus einer machtgeschützten Institution berichtet haben, von denen sie vielleicht selbst abhängig sind. Das käme nachgerade einer Auslieferung gleich. Genau solche Denunziation, derlei Bruch elementaren Vertrauensschutzes, aber verlangt der Chef der Kölner ARGE von der Initiative KEAS – „Kölner Erwerbslose in Aktion“ – und namentlich von deren Aktivisten und Redakteur Jochen Lubig.

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Nicht verwunderlich, aber schade, dass die bürgerlichen Medien und Journalisten nicht die gleiche Solidarität üben. Die NRHZ hatte bereits in ihrer vorletzten Ausgabe auf die Drohung durch Müller-Starmann hingewiesen.

Am 23. Januar flatterte dem Verein KEAs e.V. – den „Kölner Erwerbslosen in Aktion“ – mit Postzustellungsurkunde unangenehme Post ins Haus. Absender war der Chef der Kölner Arbeitsagentur Klaus Müller-Starmann. Schriftlich forderte er die Herausgabe des Namens eines Mandanten, der sich vertrauensvoll an die Beratungsstelle der KEAs gewandt hatte und drohte mit rechtlichen Schritten. Doch die KEA’s wollen sich das nicht bieten lassen.

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