„Sozialabbau stoppen. Sozialstaat stärken.“

Berlin (ots) – Über 116.000 Bürgerinnen und Bürger haben bereits
die gemeinsame Initiative „Sozialabbau stoppen. Sozialstaat stärken.“
von Sozialverband Deutschland (SoVD) und Volkssolidarität mit ihrer
Unterschrift unterstützt.  „Das zeigt, dass die Unzufriedenheit über
die aktuelle sozialpolitische Lage in Deutschland groß ist“,
erklärten die beiden Verbandspräsidenten Adolf Bauer (SoVD) und Prof.
Dr. Gunnar Winkler (Volkssolidarität) am Freitag in Berlin. Die
beiden Verbände haben die Unterschriftenaktion am 7. Februar dieses
Jahres gestartet und damit ihre gemeinsame Initiative „Sozialabbau
stoppen. Sozialstaat stärken.“ eingeleitet. Kernstück der Initiative
ist das am 28. Mai vorgestellte Grundsatzpapier für ein neues
Sozialstaatsverständnis. Die Unterschriftensammlung wird fortgesetzt.
Die Unterschriften sollen im Herbst Bundeskanzlerin Angela Merkel
überreicht werden.

Die gemeinsame Initiative von SoVD und der Volkssolidarität hat
zum Ziel, eine breite gesellschaftliche Debatte über ein neues
Sozialstaatsverständnis anzustoßen. Die Spuren des massiven
Sozialabbaus der letzten Jahre sind immer deutlicher zu sehen: Die
Agenda 2010 mit Rentenkürzungen, Hartz IV und den Gesundheitsreformen
hat viele Menschen in eine sozial schwierige Lage gebracht. Der
Graben zwischen Arm und Reich hat sich in Deutschland vertieft. Dass
in einem wirtschaftlich starken Land wie Deutschland jeder achte
Erwachsene und jedes sechste Kind in Armut lebt, ist ein Skandal! Der
SoVD und die Volkssolidarität fordern eine wirksame Bekämpfung von
Armut und sozialer Ausgrenzung und bessere Chancen für Kinder und
Jugendliche.

„Der Sozialstaat ist bezahlbar und zukunftsfähig“, erklärten die
beiden Verbandspräsidenten und forderten erneut Reformen, die
dauerhaft Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherheit
gewährleisten. Bauer und Winkler kündigten an, dass Volkssolidarität
und SoVD bei einer Veranstaltung am 23. September in Berlin klare
Alternativen zum bisherigen Kurs des Sozialabbaus aufzeigen werden –
auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2009.

Das Grundsatzpapier finden Sie auf der Internetseite
www.sozialabbau-stoppen.de. Hier kann auch der Aufruf „Sozialabbau
stoppen. Sozialstaat stärken.“ unterzeichnet werden.

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