Bundesweite Mindestlohn-Einigung im Wachschutz

Düsseldorf (ots) – Im Wach- und Sicherheitsgewerbe steht eine bundesweite Mindestlohn-Einigung unmittelbar bevor. Am heutigen Mittwoch wollen der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und der Christliche Gewerkschaftsbund den Mindestlohn-Vertrag unterschreiben, sagte BDWS-Geschäftsführer Harald Olschok der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Die vereinbarte Mindestlohn-Bandbreite reicht nach seinen Worten von 6,00 Euro pro Stunde in Ostdeutschland bis 8,20 Euro in Baden-Württemberg.
In Nordrhein-Westfalen sind es 7,75 Euro. Man werde zusammen mit der Gewerkschaft beim Bundesarbeitsminister den Antrag zur Aufnahme ins Mindestlohn-Entsendegesetz stellen, so Olschok.

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5 Antworten to “Bundesweite Mindestlohn-Einigung im Wachschutz”

  1. Sicherheitsdienst Says:

    Nach nunmehr 2-jähriger Diskussion scheint der Mindestlohn nun bald für das Sicherheitsgewerbe in Kraft zu treten. Die Arbeitgeber des Sicherheitsgewerbes und die Arbeitnehmer kämpften 2 Jahre für diese Regelung. Zuletzt verzögerte sich die endgültige Regelung aufgrund des Ringens um den Harz-IV Kompromiss in dem der Mindestlohn für das Sicherheitsgewerbe in die Verhandlungsmasse geriet.

  2. haeppi Says:

    Diese Kommentare dürfen nicht unkommentiert bleiben. Vor allem der Brief von Herrn Niebel.
    Zunächst 2 Zitate aus diesem:
    „[…]die FDP lehnt Mindestlöhne ab. Sie vernichten Arbeitsplätze in den Branchen, wo sie angeblich geschützt werden sollen[…]Wenn die Produktivität einer Arbeit nicht die Kosten des entsprechenden Arbeitsplatzes erreicht, wird diese Arbeit in der legalen Wirtschaft bzw. im Inland nicht angeboten.[…]“
    Dieses Argument hat mir auch mal ein Wachmann der Köln-Arkaden in Köln-Kalk entgegen gehalten. Daraufhin habe ich ihn folgendes gefragt:
    „Wenn Sie und Ihre Kollegen einen Mindestlohn bekämet und somit teurer würdet, wer würde denn dann die Arkaden bewachen? Glauben Sie, dass der Betreiber dann diesen Einkaufstempel nach Warschau oder nach Indien verlagern würde?“
    Da fiel ihm selbst auf, dass seine Arbeit nur dort erledigt werden kann, wo sie entsteht. Gilt gleiches nicht auch für Friseure und andere?
    Außerdem ist es furchtbar erniedrigend und verlogen, wenn die Wirtschaft und mit ihr im Einklang die FDP behauptet, dass bestimmte Arbeiten nicht so produktiv seien, dass man einen lebenssichernden Lohn dafür zahlen könne.
    Die Wirtschaft WILL diese Löhne einfach nicht zahlen und lässt sich ihre Arbeitskräfte mit staatlichen Mitteln subventionieren.

    Zur Niebelschen FDP-Formel „mehr netto vom brutto“ lässt sich wie man jetzt deutlich erkennen kann sagen, dass die FDP zwar vor hat die Lohn-/Einkommenssteuer zu senken, aber die Sozialabgaben für Arbeitnehmer zu erhöhen. Da viele Geringverdiener gar keine Lohn-/Einkommenssteuer zahlen, werden sie auch nicht ENTlastet sondern nur BElastet!
    Das ist pure Klientelpolitik. Ich verstehe echt nicht, wer die gewählt hat.
    haeppi

  3. Ballack Says:

    Solche Dummen Antworten bekommt man als einfacher Bürger auf eine Anfrage per Mail + Brief Geantwortet.

    Aber ab 2010 Können sich unsere Netten Herren wieder die Diäten Erhöhen aber nicht den Mindestlohn.

    Ich Überlege ob ich mich Scheiden lasse und dann geld vom Amt Beziehe da hab ich mehr von meinem Leben.

    Auf meinen Vorschlag haben Sie erst garnicht Reagiert das sie meinen Job für einige Zeit machen

    Sehr geehrter Herr Ballack,

    die FDP lehnt Mindestlöhne ab. Sie vernichten Arbeitsplätze in den Branchen, wo sie angeblich geschützt werden sollen. Schon jetzt wirken die staatlichen Transfers der sozialen Sicherung in Deutschland faktisch wie ein Mindestlohn. Es wäre unökonomisch, zu einer Entlohnung unterhalb dieses Einkommens oder auch nur knapp darüber Arbeit aufzunehmen.

    In Deutschland sind die Lohnnebenkosten zu hoch. Wenn die Produktivität einer Arbeit nicht die Kosten des entsprechenden Arbeitsplatzes erreicht, wird diese Arbeit in der legalen Wirtschaft bzw. im Inland nicht angeboten. Jeder Mindestlohn, ob tariflich oder staatlich vorgeschrieben, grenzt einen unteren Produktivitätsbereich aus dem Arbeitsmarkt aus. Sie führen tendenziell auch zu höheren Preisen, schwächen die Kaufkraft und führen im Ergebnis zu weiteren Nachfrageausfällen, die wiederum die Schaffung neuer Arbeitsplätze verhindern.

    Das FDP-Bürgergeld ist ein transparentes Steuer- und Transfersystem aus einem Guss, das einen gleitenden und lohnenden Übergang in die Erwerbstätigkeit ermöglicht. Das setzt positive Anreize zur Arbeitsaufnahme. Im Gegensatz zu anderen wollen wir kein bedingungsloses Grundeinkommen sondern ein bedarfsgerechtes Bürgergeld. Alle steuerfinanzierten Sozialtransferleistungen werden gebündelt, die Sozialbürokratie verschlankt und das Transferleistungssystem transparenter und fairer. Alle, die arbeitsfähig sind, bekommen das Grundeinkommen über die Finanzämter, die es als Negativsteuer berechnet. Bedürftige, die aus eigener Kraft keine Chance haben, ein Einkommen zu erwirtschaften, erhalten es direkt über die Kommunen. Diejenigen, die leistungsfähig sind, haben damit den klaren Anreiz, dass ihnen Arbeit ein höheres Netteinkommen einbringt. Die eigene Anstrengung zahlt sich – unabhängig von Familienstand, Anzahl der Kinder und so weiter- aus. Bei unserem Bürgergeld-Konzept hat der arbeitende Arbeitnehmer netto immer mehr hat als der, der nicht arbeitet. Das Bürgergeld stellt ein Mindesteinkommen für jeden sicher, und zugleich schafft es zusätzliche Anreize, durch Arbeit ein höheres Netto-Einkommen zu erzielen. Damit ist es gerechter und wirksamer als jede Mindestlohnregelung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Niebel

  4. Wachdienst Thomas Says:

    Da muss ich Bellack vollkommen recht geben.

  5. Ballack Says:

    Hallo die Herren die weiter Billigarbeiter wollen !!
    Ich Arbeite im Sicherheits Dienst. Habe jetzt 5,50€ die Std.
    Nachtzuschlag ab 23 Uhr bis 5 Uhr 12 %. am Wochenende Sonntags + Feiertags 40 %. Ruhezeiten von 11 Std. werden nicht ein gehalten und meistens nur einen Tag Frei.
    Warum sollen die Mittarbeiter im Wes teil Mehr Verdienen als die im Ost teil, wir machen alle die Gleiche Arbeit und die Ausgaben sind Genauso wie in Westdeutschland.
    Wir in Berlin haben nur einen Lohn von Höchstens 5,50€ .
    Davon müssen wir noch die Reinigung unserer Anzüge Bezahlen, einen Anzug zum Weckseln müssen wier in der Firma Bestellen und noch dafür 350,00€ Bezahlen.
    Fahrkosten oder andere Zuschläge bekommen wir auch nicht.
    Also was soll das mit dem Geschwafel der Politiker !!!
    Macht endlich was !!!
    Ich habe einen Vorschlag, Sie Arbeiten mal ein Halbes Jahr in den Beruf und müssen davon was Sie Verdienen alle Kosten Bezahlen, dann wissen Sie das wir nur mit Hilfe vom Arbeitsammt Überleben könne, aber nur der Alleinlebend ist sonst gibt es Garnichts !!!.


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