ver.di fordert 6,5 Prozent bei T-Mobile

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verlangt für die rund 6.000 betroffenen Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Mobile 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Eine entsprechende Forderung sei dem Arbeitgeber übermittelt worden. „Wer den Aktionären eine um mehr als acht Prozent höhere Dividende zahlen will, hat auch genug Geld für die Beschäftigten„, sagte ver.di-Verhandlungsführer Ado Wilhelm. Die beabsichtigte Anhebung der Dividende auf 0,78 Euro je gewinnberechtigter Aktie gegenüber dem Wert für das Geschäftsjahr 2006 von 0,72 Euro je gewinnberechtigter Aktie würde einen Anstieg der Ausschüttungssumme von rund 3,1 Mrd. Euro auf dann rund 3,4 Mrd. Euro bedeuten.

Eine „kräftige Entgelterhöhung“ sei allein schon wegen der Preissteigerungsraten erforderlich. Zudem hätten die Beschäftigten von T-Mobile mit ihrer Arbeit maßgeblich zur Stabilität des gesamten Telekom-Konzerns beigetragen. Es sei daher an der Zeit, die Arbeitnehmer dafür zu belohnen.

Dem Unternehmen sei mit der Übermittlung der Tarifforderung zudem signalisiert worden, dass ver.di in den anstehenden Verhandlungen auch die Arbeitsplatzsicherheit und den dauerhaften Erhalt hochwertiger Stellen bei T-Mobile thematisieren werde, sagte Wilhelm weiter.

ver.di habe T-Mobile mehrere Verhandlungstermine vorgeschlagen und erwarte nun eine zügige Aufnahme der Gespräche.

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