Die Sockelrente ist intelligenter

Berlin/Köln (ots) – Ein vielfältiges Echo haben die Meldungen hervorgerufen, die so genannte Riester-Rente lohne sich für Geringverdiener mit nur niedrigen Anwartschaften in der gesetzlichen
Rentenversicherung kaum.  „Der Änderungsbedarf, den das Kolpingwerk Deutschland gemeinsam mit
anderen katholischen Verbänden sieht, ist grundsätzlicher Natur
„, erklärte Kolping-Bundesvorsitzender Dörflinger in Berlin. Mit einer von der Erwerbsbiografie und der Einkommenssituation unabhängigen Sockelrente auf dem Niveau der Grundsicherung könne der Kritik an der privaten Altersvorsorge der
Boden entzogen werden. „Dann würde wirklich jeder in die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche und die private Altersvorsorge eingezahlte Euro einen Mehrwert bei den Alterseinkünften ausmachen„, stellte der Kolping-Bundesvorsitzende fest. Für Geringverdiener stelle sich nicht mehr die Frage, ob sich die Einzahlung in einen Riester-Vertrag lohne. Vorsorgebeiträge wären dann nicht nur
volkswirtschaftlich, sondern auch im individuellen Nutzenkalkül sinnvoll angelegt.

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