Bayerischer SPD-Chef Maget plädiert für 4 Prozent mehr Lohn

Köln (ots) – Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Franz Maget hat sich für Lohnabschlüsse in Höhe von vier Prozent in den kommenden Tarifverhandlungen ausgesprochen. „Wenn man vier Prozent erreicht,
ist das gut und fair und auch wirtschaftlich zur Belebung der Binnennachfrage sinnvoll
„, sagte Maget dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe). In jedem Falle müssten die Abschlüsse über der Inflationsrate von derzeit rund zwei Prozent liegen, forderte der SPD-Politiker. Gewerkschaften und Arbeitnehmer hätten in konjunkturell schwierigen Phasen über Jahre hinweg Lohnzurückhaltung geübt und mit der Zustimmung zu betrieblichen Vereinbarungen Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität bewiesen. „Im Gegenzug müssen die Beschäftigten an der guten konjunkturellen Entwicklung nun
auch teilhaben
„, sagte Maget weiter. Dem Argument, hohe Lohnabschlüsse vernichteten Arbeitsplätze, widersprach der SPD-Landeschef. „Natürlich darf man es nicht übertreiben. Aber es ist nicht lauter, den Menschen in jeder beliebigen Konjunkturphase den Menschen zu erzählen: Verzichtet, sonst gehen Jobs verloren.

Mal gespannt wie sich die SPD-Vertreter in den am Donnerstag beginnenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst so verhalten.

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes können keinen höheren Lohn erwarten. Das kündigte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf einer Personalversammlung im Roten Rathaus an.

Zitat aus „Pfiffe für Wowereit

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