Acht Prozent – Mindestens 200Euro mehr!

Am kommenden Donnerstag (10. Januar) startet die Tarifrunde 2008 im Öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen. Es zeichnet sich eine harte Gangart der Gewerkschaften ab. Der Vorsitzende der zum Beamtenbund gehörenden dbb Tarifunion, Frank Stöhr, schloss auch längere Streiks nicht aus, insbesondere bei der Müllabfuhr und im Nahverkehr. „Finanziell sind wir gut aufgestellt. Wir können so lange wie nötig streiken„, sagte Stöhr in der Freitagsausgabe der Berliner Zeitung.gemeinden.jpg
Zuvor hatte auch schon die Gewerkschaft ver.di mit einem Arbeitskampf gedroht. Ver.di und die dbb Tarifunion, die erstmals gemeinsam verhandeln, fordern acht Prozent mehr Einkommen oder einen Mindestbetrag von 200 Euro. Realistisch und verantwortungsvoll sind die Forderungen, denn

  1. Die Preise laufen den Einkommen davon.
  2. Das Geld ist da.
  3. Der öffentliche Dienst hat Nachholbedarf.
  4. Ein Mindestbetrag ist das Gebot der Stunde

ver.di erläutert diese Gründe ausführlich in einem 4 seitigen Flugblatt

STREIK.TV – ”Die Sendung zur Arbeit”

Als Pilot-Projekt wird STREIK.TV die Tarifauseinandersetzungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in der Tarifrunde der öffentlichen Dienste 2008 begleiten.

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