Metzger sieht keinen Grund zur Entschuldigung

Oswald Metzger hat unmittelbar vor dem Nürnberger Parteitag in seiner Kritik an Sozialhilfeempfängern nachgelegt. Die Aussagen über Sozialhilfeempfänger, die Kohlehydrate oder Alkohol in sich hinein stopften, seien „vielleicht nicht politisch korrekt, aber trotzdem wahr“.

Oswald, ich denke, eine Entschuldigung ist bei diesem Parteitag fällig„, sagte Parteichefin Claudia Roth am Abend bei ihrer Eröffnungsrede des Grünen-Bundesparteitages und erntete dafür mehr Beifall als für ihre Darlegungen zu den Sachfragen, die die Delegiertenkonferenz beraten wird.

Der Grund für den Unmut ist hier nach zu lesen->
Sozialhilfeempfänger stopfen Kohlenhydrate in sich hinein

Am Abend machte Metzger seine Position deutlich: Er werde sich nicht entschuldigen, sagte er am Rande des Parteitages. Dafür sehe er „keinen Grund„. Die Kritik an ihm sei Taktik. Metzger sehe in seiner Äußerung keine Stigmatisierung der Sozialhilfe-Empfänger, sondern eine «leider zutreffende Beschreibung» für viele Familien mit langjähriger Sozialhilfe-Biographie. Deshalb fordere er, dass soziale Leistungen «aktivierend» sein müssten. Man dürfe die Betroffenen nicht «stilllegen, indem man einfach was drauflegt bei den Sozialtransfers».

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