DGB-Sommer sieht seine Fälle davon schwimmen

Hamburg (ots) – DGB-Chef Michael Sommer hat der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vorgeworfen, gegen die gewerkschaftliche Solidarität zu verstoßen. „Wenn man nur auf seine eigene Klientel schaut, hat das mit Solidarität wenig zu tun„, sagt Sommer der ZEIT. Bei einem Erfolg der GDL „wird das soziale Klima bei der Bahn belastet„, sagt Sommer. In Deutschland muss nach Ansicht Sommers weiter das Prinzip „ein Betrieb, eine Gewerkschaft“ gelten.

Britische Verhältnisse könnten die Folge sein, wenn das Verhalten der Lokführer Schule macht„, warnt Sommer. In Großbritannien hatte der Staat massiv in die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften eingegriffen. Als Folge des Lokführerstreiks mehrten sich auch in Deutschland die Stimmen, die etwa die Einschränkung des Streikrechts forderten, sagt Sommer.

Das durchaus arbeitgeberfreundliche Verhalten der DGB-Gewerkschaft Transnet und deren Vorsitzenden Hansen jedoch kritisierte Sommer nicht. Auch nicht deren Unterstützung für eine Bahn-Privatisierung.

Die große Unterstützung in der Bevölkerung für die Lokführer habe ihn nicht überrascht, sagt der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes: „Viele Menschen sind die ständige Aufforderung zum Maßhalten, die Appelle zur Lohnzurückhaltung leid.“

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