Gewalt in bestimmten politischen Situationen notwendig

Hamburg (ots) – Einer der „Kaufhausbrandstifter von Frankfurt am Main“, Thorwald Proll und das frühere RAF-Mitglied Inge Viett sprechen in der aktuellen Ausgabe des Magazins ZEIT GESCHICHTE über ihre damaligen und heutigen politischen Ansichten, ihren Blick auf die Vergangenheit und über ihr Leben nach der Haft. Im Gespräch mit ZEIT-Autor Christoph Dieckmann erklärt Inge Viett, sie selbst sei „kein gewalttätiger Mensch“, doch halte sie Gewalt „in bestimmten politischen Situationen für notwendig“. Sie halte grundsätzlich militante Opposition für ein letztes Mittel politischen Widerstands.
Es müsse „eine Alternative zur Profitgesellschaft geben“, von der die ursächliche Gewalt ausgehe.

Inge Viett zählt zu den RAF-Aussteigern, die Anfang der 80er Jahre in der DDR eine neue
Identität fanden.

Wortlaut des Artikel 20 GG:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: