„Hartz IV ist Rutsche in die Armut“ – Kinderarmut steigt an

Trotz Wirtschaftsaufschwung lebten in diesem März 1,93 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Familien mit Arbeitslosengeld II -Bezug, wie die „Frankfurter Rundschau“ gestern berichtet. Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) habe auf der Grundlage von Zahlen aus der Bundesagentur für Arbeit (BA) den Zuwachs errechnet. Bislang sei die Zahl der Kinder, die mit „ALG II“ auskommen müssen, immer mit 1,82 Millionen angegeben worden. Inzwischen lebten aber fast 17 Prozent der rund 11,5 Millionen Kinder in Deutschland in Armut. Das ist der höchste Stand seit Inkrafttreten des SGB II (Hartz IV). Die Kinder müssen mit einem Monatssatz von 208 Euro über die Runden kommen.

Dass in unserer reichen Gesellschaft so viele Kinder in Armut leben müssen, ist ein Skandal. Die jetzt veröffentlichten Zahlen zeigen, dass seit Einführung von Hartz IV die Kinderarmut in Deutschland stetig ansteigt. Der oft vermeldete Wirtschaftsaufschwung ist offenbar ein Aufschwung für die Unternehmen, von dem im Wesentlichen diejenigen profitieren, denen es ohnehin schon gut geht. (siehe auch Vorstandsvergütung der DAX 30-Gesellschaften) Rentnerinnen und Rentner, Erwerbslose und Niedriglohnempfänger sowie deren Kinder haben nichts davon. Vor allem für die Kinder ist das fatal: So reicht der Regelsatz für Schulbedarf vorne und hinten nicht.

Hartz IV muss weg! Es ist genug Geld da, so dass niemand in Deutschland in Armut leben muss.

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