Atomkraftwerke sind sicher oder auch nicht

Heute am 28. Juni 2007 wurden gleich zwei deutsche (ich erwähne das, weil das ja angeblich die sichersten der Welt sind) Atomkraftwerke heruntergefahren und vom Netz genommen.
Auf dem Gelände des Atomkraftwerks Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht hat heute ein großer Transformator neben dem Reaktorgebäude gebrannt.

Und wie üblich habe natürlich weder eine Gefahr für den Nuklearbereich bestanden noch für die Bevölkerung. Radioaktive Substanzen seien sowieso keine freigesetzt worden. Boah, echt noch mal Glcük gehabt. Gut dass unsere Atomkraftwerke so sicher sind. Sollte doch Radioaktivität freigesetzt worden sein, werden das wohl zuerst die mehreren hundert Feuerwehrleute merken, die zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden. Aber ob sich dann noch einer erinnert woher seine Leukämie stammen könnte?

Achja außerdem:  In Brunsbüttel an der Elbmündung hatte es einen Kurzschluss in einem Umspannwerk gegeben, weswegen auch dieses Atomkraftwerk abgeschaltet wurde. Um 13.10 kam es in Brunsbüttel zu einem Kurzschluss am Umspannwerk, wo der Strom aus dem Kraftwerk in das Netz übergeben wird. Daraufhin wurde die Schnellabschaltung eingeleitet.

Hier wurde nicht mal über eine Gefährdung der Menschen und der Umwelt geredet. Da alle guten Dinge drei sind, fehlt uns in Norddeutschland jetzt eigentlich nur das Atomkraftwerk in Brokdorf. Aber egal, selbst wenn es explodiert und sich der Atomkern zum Erdmittelpunkt durchbrennen sollte, es besteht garantiert auch dann keine Gefahr für die Bevölkerung, denn deutsche Atomkraftwerke sind schließlich sicher! 😉

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Irrweg „Kommunal-Kombi“ – Handwerk auf der Seite der Erwerbslosen

Chemnitz (ots) – Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, hat heftige Kritik am neuen Kombilohnmodell der Bundesregierung gegen die Langzeitarbeitslosigkeit geübt. Es sei egal, ob die Programme „Ein-Euro-Job“ oder „Kommunal-Kombi“ genannt würden, sagte Kentzler der Chemnitzer „Freien Presse“ (Donnerstagausgabe) und hat damit durchaus erkannt, dass Müntefering dem Kind nur einen anderen Namen geben will. Wie bereits vor ihm unzählige Erwerbsloseninitiativen wie z.B. „Die KEAs e.V.“ erklärte er, dass dies keine Brücken in den ersten Arbeitsmarkt seien, sondern die reguläre Beschäftigung gefährdeten. So hätten Studien ergeben, dass jeder zweite Ein-Euro-Jobber nicht im Sinne des Gesetzgebers tätig sei und Arbeit verrichte, die im öffentlichen Interesse läge.
Kentzler geht davon aus, dass es auch beim „Kommunal-Kombi“ zu derartigen Fehlsteuerungen kommen werde. „Förderprogramme für den zweiten oder dritten Arbeitsmarkt sind für die Handwerksbetriebe eine Zumutung“, betonte der ZDH-Präsident. Dieser „Irrweg“ sollte schleunigst gestoppt werden. Auch Langzeitarbeitslose könnten auf den ersten Arbeitsmarkt integriert werden.