Springer kauft Frauen-Portal

Nur damit man weiß mit wem man bzw. frau es zu tun hat, wenn sie durch’s web surft:

Axel Springer hat heute mit den Gründern von auFeminin.com (Paris) eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von 41,4 Prozent der Aktien an Europas führendem Internetportal für Frauen getroffen. Die Transaktion wird in zwei Schritten vollzogen und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts, die für Ende Juli
2007 erwartet wird.

auFeminin.com hat sich seit Gründung 1999 als führendes europäisches Internetportal für Frauen etabliert. auFeminin.com belegt in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und der Schweiz die Spitzenposition und ist in Großbritannien die Nummer 2 unter den Frauenportalen.

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Beck plant Ampel-Koalition

bussi.gifGegenüber dem stern gab SPD-Vorsitzender Kurt Beck zum ersten Mal öffentlich zu erkennen, dass er 2009 eine Ampel-Koalition anstrebt. „Es muss eine Schnittmenge geben, die groß genug ist. Solche Schnittmenge sehe ich durchaus„, sagte der SPD-Vorsitzende über SPD, Grüne und FDP. Allein auf die FDP bezogen sagte Beck: „In der Innen- und Rechtspolitik, in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik, in der Außen- und Sicherheitspolitik gibt es große Schnittmengen.“ Er sehe nicht, dass sich FDP-Chef Guido Westerwelle auf die Union festgelegt habe. „Ich habe den Eindruck, er hält Äquidistanz. Man trifft sich ja da und dort.“ In einer Ampel-Koalition müsse man nur „von vornherein politische Claims abstecken, von denen man weiß, dass der andere sie braucht, um sein Profil zu zeigen„, so Beck weiter. Er bekräftigte, „natürlich“ bleibe es für die SPD beim Wahlziel 35 plus x Prozent.

Zugleich rief der SPD-Chef alle Parteifreunde zur Ordnung, die die SPD für Koalitionen mit der Linkspartei öffnen wollen. „Wir haben eine klare Leitlinie: Nicht mit denen im Westen. Die gilt„, so Beck zum stern. Umweltminister Sigmar Gabriel hatte dagegen am Montag erklärt, „dass das am Ende die Landesverbände entscheiden„. Die Linkspartei sei „im Bund und im Westen nicht regierungsfähig„, sagte Beck. Sie wolle „den Menschen vormachen, es ginge unter anderen Bedingungen, was in der DDR gescheitert ist: Geld ausgeben, das nicht verdient ist.“ [siehe meinen Kommentar dazu] Selbst Gespräche mit der Linken über politische Inhalte lehnte der SPD-Vorsitzende ab: „Ich sehe dafür keinen Grund.“
Beck weiter: „Immer wenn die Linke sich gespalten hat, hat sie die Chance zur Mehrheitsbildung verspielt.“ Dass sich führende Mitglieder der Linkspartei auf den früheren SPD-Vorsitzenden Willy Brandt beriefen, bezeichnete Beck als „eine der böswilligsten Entgleisungen,gelinde gesagt: eine Sauerei„.

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