Bundespräsident zu verkaufen?

Hamburg (ots) – Bundespräsident Horst Köhler (CDU) gerät wegen seines Umgangs mit Sponsorengeldern in die Kritik. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, weigert sich der Bundespräsident, die Namen aller Sponsoren offen zu legen, die im Jahr 2006 sein Sommerfest finanzierten. Weil die Geber ihre „Zustimmung“ verweigert hätten, hält Köhler unter anderem den Namen eines Gönners unter Verschluss, der laut offizieller Liste Sponsoring im Wert von 25000 Euro leistete. Zu den vom Präsidialamt offiziell genannten Sponsoren des Sommerfestes im Jahr 2006 gehörten Dresdner Bank und der Energiekonzern Vattenfall mit je 50 000 Euro.

Die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Linkspartei) kritisierte Köhlers Weigerung, alle Sponsorennamen zu nennen. „Das hat mehr als ein Geschmäckle“, sagte sie. „Man könnte den Eindruck haben, Repräsentanten des Staates seien käuflich.“

Inwieweit sich die Regierung auch Ihr Heiligendamm-Ereignis hat sponsern lassen bleibt noch Spekulation.

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