12. Juni: Welttag gegen Kinderarbeit

Bananenträgerin in MosambikBananenträgerin in Mosambik (Foto: terre des hommes)

Jeden Tag verrichten mehr als 200 Millionen Kinder in der ganzen Welt schwere und oftmals gefährliche Arbeiten, damit sie und ihre Familienmitglieder überleben können.

   Die extremsten Formen der Kinderarbeit führen dazu, dass Kinder versklavt, von ihren Familien getrennt, gravierenden Gefahren und Krankheiten ausgesetzt, sexuell ausgebeutet oder sich selbst überlassen werden, damit sie sich alleine auf den Strassen der grossen Städte der Welt durchschlagen.

Heute am 12. Juni, dem Welttag gegen Kinderarbeit, machen wir auf diese massive Verletzung der Rechte Hundertmillionen Kinder auf der ganzen Welt aufmerksam.

Wenn Kinder zur Arbeit gezwungen werden und ihnen auf diese Weise ihr Recht auf eine Ausbildung verweigert wird, sie im Erwachsenenalter häufig zur Arbeitslosigkeit und Armut verdammt sind, weil ihnen die Fähigkeiten fehlen, die für Beschäftigungen benötigt werden, die die nächste Generation unterstützen könnten.

Außerdem werden die Kinderlöhne in Konkurrenz zu Löhnen auf der ganzen Welt gesetzt. Kinder gehören in die Schule und nicht ans Fließband! Wir wissen, dass eine kostenlose und hochwertige Bildung die beste vorbeugende Strategie ist überall in der Welt. Wenn wir gegen Kinderarbeit in der Welt antreten, dann tun wir das nicht nur als Gutmenschen, sondern auch aus purem Eigennutz.

   Der Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni ist ein wichtiger Tag im Kalender für arbeitende Kinder, LehrerInnen und ihre Vereinigungen sowie für die Völkergemeinschaft. Das Thema dieses Jahres ist der Beseitigung der Kinderarbeit auf Feldern und Farmen gewidmet, denn 70 Prozent der zur Arbeit gezwungenen Kinder arbeiten in der Agrarwirtschaft.

Weitere Informationen findet man unter anderem bei terre des hommes

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