Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht: Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas! Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen…
Wo bitte geht s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind etwas fehlt, wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet: Und die Moral von der Geschicht: Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht…
oder
Wer Gott nicht kennt, dem fehlt eigentlich nur die Angst. Und um die Lehre einzubläuen, heißt es in einem lustigen Verschen zum Schluss:
„Der Gottesglaube auf den Globus
Ist fauler Zauber, Hokuspokus,
Rabbis, Muftis und auch Pfaffen
Sind, wie wir, nur nackte Affen.
Bloß dass sie Gespenster sehen
Und in lustigen Gewändern gehen.“
Und warum schreibe ich das hier?
Das Bundesfamilienministerium geht gegen das Kinderbuch vor. Es soll auf den Index. Grund: Die Weltreligionen würden darin verunglimpft.
Anders als in der muslimischen Welt ist in Europa die Religionskritik erlaubt. Es sei denn, sie wird verboten. Während radikale Islamisten aus Protest gegen Mohammed-Karikaturen Botschaften abfackelten, zieht nun das Bundesfamilienministerium gegen die Kinderfibel zu Felde. „In dem Buch werden die drei großen Weltreligionen Christentum, Islam und das Judentum verächtlich gemacht“, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Diese Zensurbehörde soll entscheiden, ob das Kinderbuch auf den Index kommt.






















7. März 2008 um 3:00
Siehe nun auch: http://cers.wordpress.com/2008/03/07/zensur-kinderbuch-kommt-nicht-auf-index/
7. März 2008 um 2:57
[...] am 7. März 2008 Kinder und Jugendliche dürfen weiterhin das umstrittene Kinderbuch “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” des bekennenden Atheisten Michael Schmidt-Salomon kaufen. Die Bundesprüfstelle für [...]
19. Februar 2008 um 1:11
Keine strafbaren Inhalte im „Ferkelbuch“
16.02.2008
Aschaffenburg. Das Kinderbuch „Wo bitte geht´s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel“ enthält nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg keine strafbaren Inhalte. Allerdings sei das Buch ein „perfides Machwerk in der Maske des religiösen Kinderbuchs“, wird Oberstaatsanwalt Ernst Wich-Knoten vom Evangelischen Pressedienst (epd) zitiert. Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hatte gegen das bundesweit heftig kritisierte „Ferkelbuch“ von Michael Schmidt-Salomon und Illustrator Helge Nyncke Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) will am 6. März über einen Indizierungsantrag des Bundesfamilienministeriums entscheiden.
3. Februar 2008 um 9:51
http://www.skepticker.org/2008/02/01/presseschau-zur-causa-ferkelbuch/
hier gibts ne schöne presseschau zum buch und ne interessante kommentag-diskussion
1. Februar 2008 um 3:37
dazu passt noch ein Interview, dass der Autor in der heutigen “jungeWelt” gegeben hat: http://www.jungewelt.de/2008/02-01/042.php
Dort sagt er: “Schon das erste der zehn Gebote ist verfassungswidrig”
ausführlich heißt es:
1. Februar 2008 um 3:02
[...] das kleine Ferkel” Wo bitte geht’s zu Gott – Zensurversuch des Familienministeriums Zensur: Wo bitte geht`s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel Diverse – Das kleine Ferkelchen Zensur aus ästhetischen Gründen? 1 Von Englisch und [...]