2030 – Aufstand der Alten ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahre 2007. Der im Januar 2007 gesendete Dreiteiler wurde vom ausstrahlenden Fernsehsender ZDF als eine Doku-Fiction über die demografische Entwicklung oder gar als „Demografie-Krimi“ (so Chefredakteur Nikolaus Brender) angekündigt.
Realität holt das Fernsehen ein
Heute am 12. Januar 2008 berichtet stern.de unter der Überschrift
Altersvorsorge mit der Waffe
über Altersvorsorge mit der Waffe.
„längst bahnt sich am anderen Ende der Altersskala eine beängstigende Entwicklung an: Senioren-Räuber, die wegen zu geringer Rente zur Pistole greifen und Banken wie Supermärkte überfallen.“ heißt es dort. stern.de zitiert den Leiter des Münchner Raubdezernats, Kommissar Erwin Pickl mit den Worten: „Wir werden uns generell in Zukunft mehr mit älteren Tätern auseinandersetzen müssen„
Für Kriminalkommissar Pickl sind diese Senioren-Räuber zwar noch nicht statistisch auffällig, was sich aber seiner Einschätzung mit der demographischen Entwicklung in Zukunft ändern wird: „Es ist zu befürchten, dass die Täterschaft älter wird„. Denn, so Pickl, „die Leute sind vitaler und wollen ihren bisherigen Lebensstandard halten.“ Und stellen dann fest, die Rente reicht nicht mehr aus, um das Leben so weiterzuführen wie gewohnt. Es spielt auch eine gewisse Rolle, sagt der Kommissar, dass man in diesem Alter nicht mehr viel zu verlieren hat. Bei einer statistischen Lebenserwartung von 76 Jahren für Männer ist für einen 72-Jährigen die Möglichkeit, auf volles Risiko zu spielen, eine Überlegung wert. Dies meint laut stern.de auch Prof. Michael Walter, 63, vom Institut für Kriminologie an der Universität Köln. Wenn die „Kosten-Nutzen-Analyse“ für die potenziellen Opa-Räuber zugunsten des Nutzens ausfällt, dann „ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Fälle zunehmen werden„. Senioren, die wenig zu verlieren hätten, könnten auch nach einem völlig unauffälligen Leben zu Straftätern werden. Wenn der Lebensstandard etwa durch Langzeitarbeitslosigkeit und die dadurch geringere Rente absinke, dann steige die Wahrscheinlichkeit und die Attraktivität von Delikten an. „Manche werden sogar straffällig, nur um ihren Enkel etwas schenken zu können.„
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siehe auch den Beitrag: „Riesterrente damit der Staat spart„
Kombilöhne sind zur Bekämpfung von Armut nicht geeignet. Davon geht der Kölner Sozialwissenschaftler Prof. Dr.
Auch im dritten Jahr der Hartz-IV–Reform steigt die Verfahrensanzahl bei den sächsischen Sozialgerichten. Gingen im zweiten Halbjahr 2006 in Hartz-IV-Sachen erstinstanzlich noch 5.483 Klagen und 787 Eilverfahren ein, so stiegen die Eingänge im ersten Halbjahr 2007 auf 6.256 Klagen und 1.001 Eilverfahren, da teilt das sächsische Justizministerium mit. Das entspräche einem Anstieg der Verfahrenseingänge um 16 % gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2006.




















